Neustart in der Landesliga für die U17-Juniorinnen

Nach dem knappen Abstieg in die Landesliga starten die U17-Juniorinnen des SC Würzburg mit neuem und jungem Kader in die aktuelle Saison. Bei der 3:2-Niederlage gegen Schweinfurt erzielt das Team dennoch einen ersten Achtungserfolg und zeigt vor allem in der zweiten Halbzeit sein Potenzial.

Es war erwartungsgemäß ein schwieriger Start für die nahezu neu aufgestellten U17-Juniorinnen des SC Würzburg. Vier Spielerinnen bilden den erfahrenen Kern aus der Vorjahressaison, der durch beachtliche achtzehn neue Spielerinnen aus der eigenen Jugend ergänzt wird. Mit einem Durchschnittsalter von 14 Jahren dürfte das Team um Headcoach Anna Fries zu den jüngsten in der dritthöchsten Spielklasse der U17-Juniorinnen gehören.

Entsprechend wurde das Saisonziel ausgegeben, dass das Team sich in der Landesliga zunächst orientiert und Zeit erhält, sich in Ruhe zu entwickeln. Immerhin werden die Spielerinnen die kommenden drei Jahre gemeinsam antreten. Besonders stolz ist der Verein auch, dass alle Spielerinnen aus der eigenen Nachwuchsschmiede stammen, einige davon sind sogar bereits seit der G-Jugend im Verein.

Insbesondere dieser Status als Novizinnen trug dazu bei, dass die Würzburgerinnen beim ersten Gastspiel in Schweinfurt in der ersten Halbzeit nervös auftraten. Fehlpässe und Orientierung im Raum waren kennzeichnend und überlagerten die individuelle und Teamqualität zunächst. Der frühe 1:0-Rückstand war die Folge, den Leonie Maier für die Heuchelhöferinnen noch egalisieren konnte. Aber auch beim 2:1-Rückstand nach einer Ecke war die Nervosität noch zu spüren, ebenso beim eher glücklichen 3:1 der Schnüdel.

Im zweiten Durchgang dominierten die Gäste dann aber zunehmend das Spiel, gewannen Sicherheit im Passspiel und Spielaufbau, was zum dann verdienten Anschlusstreffer zum 3:2 durch Laura Popp führte. Die Gastgeberinnen waren fortan ohne Spielkonzept und suchten ihr Glück im Verteidigen und lange Bälle auf die linke Seite schlagen. Für den abschließend durchaus verdienten Ausgleich fehlte dem SC Würzburg dann aber die Zeit und auch die Routine.

Vom Ergebnis her war es nicht der gewünschte Auftakt, insbesondere der zweite Durchgang ließ aber die dann taktisch gut eingestellte Elf mehr Sicherheit und Spielsouveränität aufbauen. Kein optimaler, aber ein guter Neustart für das junge Team in der Landesliga.