Bayernliga-Auftakt zeigt Potenzial

Beim ersten Spiel der U17-Dragons in Augsburg zeigen sich noch Startschwierigkeiten und das kämpferische Potenzial der Würzburgerinnen. Am Ende verhindern Verletzungspech und ein Freistoß den verdienten Punktgewinn der Dragons.

Leider stehen die Spiele gegen die Schwaben auf keinem guten Stern. Die erste Hiobsbotschaft gab es bereits beim Aufwärmen vor dem Spiel, weil Antonia Schlothauer wegen muskulären Problemen für das Spiel passen musste. Der Start war symptomatisch, denn das Team fand nicht so recht in die Partie. Einen Abspielfehler im Mittefeld in der neunten Minute nutzte Laura Braunegger aus und erzielte das 1:0. Kurz darauf musste in der 13. Minute dann auch Paula Höfler ebenfalls mit muskulären Problemen das Spiel vorzeitig beenden.

Trotz der personellen Rückschläge fanden die Würzburgerinnen so langsam ins Spiel und kreierten die ein oder andere Möglichkeit. In der 25. Minute konnte Jasmin Göthel einen Abschlag der Augsburger Torhüterin Janin Hubner aufnehmen und mit einem hohen Weitschuss über sie hinweg das 1:1 erzielen. Kurz danach traf Laura Gerst in der 32 Min. nur den Innenpfosten. Ab da hatten wir die Gastgeberinnen im Griff und hatten mehr Spielanteile. Nur ein zweiter Treffer wollte nicht gelingen. In der 35. Minute musste dann auch noch Ena Sicaja als dritte Spielerin nach einem Zusammenstoß ausgewechselt werden.

In der zweiten Halbzeit konnten wir nur noch verteidigen und ganz wenige Entlastungsangriffe starten. Die Augsburgerinnen erhöhten das Tempo und waren immer wieder nahe dran, in Führung zu gehen. Doch mit großer Leidenschaft stellten sich die U17-Dragons den Angriffen der Gastgeberinnen entgegen. Entweder scheiterten die Schwaben an unserer Torhüterin oder die Spielerinnen konnte immer noch einen Fuß dazwischen bringen. Ärgerlich war dann der Führungstreffer zum 2:1 nach einem Freistoß in der 75. Minute durch Sophia Hammerl. Der Ball klatschte an die Querlatte und wieder ins Feld, den ersten Nachschuß konnte Meike Götzelmann noch parieren, doch beim zweiten Nachschuss von Paulina Kempfle war auch sie machtlos.

Dieter Kölbl